Wir stellen vor: Unsere Kollegin Manuela Pitschi

Zehn Jahre Stellennetz und mittendrin: Manuela.

Seit einem Jahrzehnt begleitet sie Menschen mit viel Feingefühl und Fachwissen zurück in den Arbeitsmarkt. Ein Jubiläum, das wir zum Anlass nehmen, ihre Geschichte und ihr Wirken näher vorzustellen.

 

Vom Coiffeursalon zur sozialen Arbeit

Manuelas Weg begann als Coiffeuse. Schon früh spürte sie jedoch, dass sie Menschen tiefer begleiten möchte. Über die Pflege, wo sie mit Kleinkindern mit Beeinträchtigungen arbeitete, fand sie schliesslich zur Sozialarbeit. An der Höheren Fachschule in Luzern legte sie das Fundament für ihre heutige Tätigkeit.

 

Erfahrung, die trägt

Ihre berufliche Reise führte sie von der Gassenarbeit in Zürich über Wohngruppen und Suchtberatung bis in die Arbeitsintegration. Besonders geprägt haben sie die Arbeit mit Jugendlichen und Menschen in herausfordernden Lebenssituationen. Beim Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt entwickelte sie ihre Stärke weiter: Menschen in ihrer Entwicklung gezielt zu unterstützen.

2016 folgte sie ihrer Intuition und kam zum Stellennetz, eine Entscheidung, die bis heute wirkt.

 

Coaching mit Blick fürs Wesentliche

Manuela verbindet Erfahrung mit einer ausgeprägten Intuition. Sie erkennt Ressourcen, schafft Vertrauen und begleitet lösungsorientiert. Als Schnittstelle zwischen Teilnehmenden, Arbeitgebern und Institutionen bringt sie Menschen zusammen und öffnet Perspektiven.

Ihr Leitgedanke: Die Lösung steckt in jedem selbst und jeder darf allein entscheiden, wo der Weg hin geht.

Besonders wertvoll sind für sie die Momente, in denen Teilnehmende ihre Fortschritte erkennen und neue Zuversicht gewinnen.

Wir danken Manuela für ihr Engagement, ihre Haltung und zehn Jahre Einsatz für nachhaltige Integration!

Know-how connect: Workplace Wellbeing – Gesundheit beginnt im Kopf

Ein Rückblick auf die vierte Ausgabe unserer Veranstaltungsreihe

Wie gelingt es, im Berufsalltag leistungsfähig zu bleiben und gleichzeitig die eigene mentale Gesundheit im Blick zu behalten?
Diese Frage stand im Zentrum der vierten Ausgabe von «Know-how connect», unserer Veranstaltungsreihe für Fachpersonen aus dem Bereich der Arbeitsintegration.

Beim gemeinsamen Frühstück am 18. März erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in das Thema Workplace Wellbeing mit besonderem Fokus auf mentale Gesundheit, emotionale Balance und Effizienz im Berufsalltag.

Ein Bild, das bleibt

Ein zentrales Element des Fachimpulses von Bianca Indino und Karin Meulman von AEQUILIBRIA, Expertinnen für mentale Gesundheit und Sozialberatung, war ein einfaches, aber eindrückliches Bild:

Unser Gehirn funktioniert wie ein Fass. Informationen sind das Wasser, das kontinuierlich hineinfließt. Bei den meisten ist der Pegel heute deutlich höher als noch vor einigen Jahren. Gleichzeitig fehlt im Alltag oft der nötige „Abfluss“, um Belastungen wieder zu reduzieren.

Die Folge ist, dass Stress häufig schleichend entsteht und erst wahrgenommen wird, wenn das Fass bereits sehr voll ist.

Die Referentinnen zeigten auf, wie Fachpersonen und Teams ihre mentale Gesundheit bewusst stärken, Belastungen frühzeitig erkennen und im Arbeitsalltag handlungsfähig bleiben können. Dies gilt auch in der Begleitung von Klient*innen.

Austausch auf Augenhöhe

Neben dem inhaltlichen Input war auch bei dieser Ausgabe der Austausch ein zentraler Bestandteil.
In offener Atmosphäre wurden Erfahrungen geteilt, Herausforderungen diskutiert und neue Perspektiven gewonnen. Gerade im Kontext der Arbeitsintegration wurde deutlich, wie wichtig es ist, nicht nur Klient*innen zu begleiten, sondern auch die eigene Balance im Blick zu behalten.

Nächste Ausgabe im Juni

Die nächste Veranstaltung von «Know-how connect» findet am 24. Juni statt.
Das Thema wird in Kürze bekanntgegeben. Wir freuen uns bereits jetzt auf einen weiteren inspirierenden Austausch.

Unsere Wünsche für Sie

2025 neigt sich dem Ende zu und es ist Zeit, kurz innezuhalten.

Hinter uns liegt ein Jahr, in dem wir viele Menschen auf ihrem Weg in die Arbeitswelt begleiten durften. Wir haben erlebt, wie Mut, Vertrauen und Zusammenarbeit neue Perspektiven eröffnen können und wie wertvoll es ist, wenn Menschen aneinander glauben.

Diese gemeinsamen Erfolge sind nur möglich, weil wir auf die Unterstützung unserer Partner in Gemeinden, Unternehmen und Sozialdienste zählen dürfen. Sie alle tragen dazu bei, dass Integration gelingt und Teilhabe zur Realität wird. Dafür sagen wir Danke. 🙏

In diesem Jahr haben wir unsere Weihnachtswünsche in einem kurzen Video festgehalten. Unser Team zeigt darin, was wir uns für das kommende Jahr wünschen, echt, herzlich und mit einem Lächeln. 🎥💫

Wir blicken mit Zuversicht nach vorn: auf neue Chancen, auf inspirierende Begegnungen und auf viele weitere Geschichten, die Mut machen.
Denn eines ist sicher, wirkliche Veränderung entsteht gemeinsam, mit Offenheit, Vertrauen und der Bereitschaft, an Potenziale zu glauben.

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und einen guten Start in ein neues Jahr voller Zuversicht, Gesundheit und schöner Begegnungen. 🎄✨

 

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Mehr Informationen

 

 

Hier gehts zum Video auf YouTube!

Wir stellen vor: Unseren Kollegen Aldo Scarpa

10 Jahre Stellennetz – ein Grund zum Feiern!

Heute möchten wir euch anlässlich seines 10-jährigen Firmenjubiläums unseren Kollegen Aldo Scarpa vorstellen. Aldo ist unser Experte für Projektentwicklung, Gruppencoaching, innovative Integrationsprogramme und Organisationsentwicklung in der Privatwirtschaft wie in NPOs.
Ein Mann, der beweist, dass man auch nach zehn Jahren im Team noch für Überraschungen gut ist!

Vom Strom zur Psyche – Aldos ungewöhnliche Reise

Als „Secondo» aus Chioggia (Metropolitanstadt Venedig) und in Zürichs Altstadt aufgewachsen (ja, ein echtes Dörfli-Kind), bringt Aldo Weltoffenheit und Bodenständigkeit zusammen.
Seine berufliche Laufbahn begann in der Elektrotechnik mit Tätigkeiten im Gewerbe und in der Industrie, wo er zuletzt in der Entwicklung elektronischer Schaltkreise tätig war, bevor er sich gleich anschliessend der Psychologie zuwandte. Ein lehrreicher Weg der beruflichen Findung für ihn, aus dem er auch seinen Erfahrungsschatz weitergeben kann. Man könnte sagen: Statt Stromkreisläufe «repariert» er heute Denkkreisläufe!

Nach seinem Studium der Arbeits- und Organisationspsychologie am IAP (heute Teil der ZHAW) sammelte er über 20 Jahre Erfahrung in der Arbeitsintegration, Outplacement-Beratung und Organisationsentwicklung.

Weiterbildung, Pfadfindergeist und „Unmöglich gibt’s nicht“

Ob SVEB-Zertifikat, MAS in Personal- und Organisationsberatung oder zertifizierter Laufbahn- und Potenzialentfaltungscoach – Aldo liebt es, Neues zu lernen.
Geprägt hat ihn aber auch sein langjähriges Engagement in der Pfadibewegung Schweiz bis auf Bundesebene. Wo er die Schweizer Delegationen mit bis zu 2500 Teilnehmenden ins Ausland begleitet hat. Und wer 2500 Pfadfinder koordinieren kann, schreckt vor nichts zurück!

Sein Motto aus dieser Zeit: Es ist nie zu spät für eine gute Tat.

Aldo im Stellennetz mit Herz, Humor und Innovation

Seit 2015 ist Aldo eine tragende Säule des Stellennetz-Teams. Mit seiner bald 30-jährigen Erfahrung fand er hier den perfekten Rahmen, um seine Berufung zu leben.

Zu seinen Projekten gehören unter anderem:

  • das Integrationsprogramm Xplore für Jugendliche und junge Erwachsene
  • das Arbeitsmarktfördertraining (AMFT)
  • und der Xplore Coworking Space ist unser ein Ort, an dem junge Menschen mit Mehrfachproblematiken, Autismus oder ADHS individuell begleitet und auf den Einstieg in die Arbeitswelt vorbereitet werden.

Auch die Digitalisierung von Bildungs- und Gruppencoachings und die Einführung von KI-Technologien gehen massgeblich auf seine Innovationsfreude zurück.

Coaching mit Herz und Fokus

Als Projektleiter, Kursleiter und Coach begleitet Aldo Menschen aus allen Hierarchiestufen, Kulturen und Altersgruppen zurück in den Arbeitsmarkt.

Er selbst beschreibt seine Haltung so:

«In meiner Arbeit blühe ich auf, wenn ich kreativ denken und unkonventionelle Lösungsansätze entwickeln kann. Risiken scheue ich nicht und Fehler betrachte ich als Wachstumschancen. Meine eigenen Umwege vom Elektromonteur zum Psychologen haben mir gezeigt: Jeder Weg hat seine Berechtigung.»

Menschen begegnet er offen, herzlich und direkt. Nachhaltigkeit, Ausdauer und ein Augenzwinkern gehören für ihn genauso dazu wie Kreativität und Struktur.

Know-how connect: Depression erkennen und damit in der Arbeitsintegration umgehen

Wie können Fachpersonen Anzeichen einer Depression erkennen und wie lässt sich im Alltag der Arbeitsintegration professionell damit umgehen?
Diese zentrale Frage stand im Mittelpunkt der dritten Ausgabe von «Know-how connect», unserer Veranstaltungsreihe für Fachpersonen aus dem Bereich der Arbeitsintegration.

Beim gemeinsamen Frühstück am 10. September 2025 erhielten die Teilnehmenden wertvolle Einblicke und praxisnahe Denkanstösse, die im Umgang mit psychischen Erkrankungen im beruflichen Kontext unterstützen.

Fachlicher Input mit Tiefgang

Als Referent durften wir Ruedi Zaugg, dipl. Psychologe und eidg. anerkannter Psychotherapeut, begrüssen.
In seinem Vortrag beleuchtete er, wie vielfältig Depressionen auftreten können und warum sie im Alltag oft unerkannt bleiben. Besonders wichtig war dabei die Frage, wie Fachpersonen in der Arbeitsintegration aufmerksam bleiben und gleichzeitig eine klare, unterstützende Haltung einnehmen können.

Die Teilnehmenden erhielten konkrete Hinweise, worauf im Erstkontakt zu achten ist, wie eine vertrauensvolle Beziehung entsteht – und wo die Grenzen der eigenen Rolle liegen. Auch der Umgang mit Unsicherheit und die Bedeutung von Vernetzung mit Fachstellen waren zentrale Aspekte.

Ein Raum für Austausch & Reflexion

Neben dem inhaltlichen Input war auch diesmal der Austausch unter den Teilnehmenden ein tragendes Element.
In wertschätzender Atmosphäre konnten Erfahrungen geteilt, Fragen gestellt und Perspektiven erweitert werden. Viele nahmen Impulse mit, wie sie in herausfordernden Situationen handlungsfähig bleiben können, ohne dabei ihre eigene Belastungsgrenze zu überschreiten.

Nächste Ausgabe im März 2026

Die Reihe geht weiter: Am Mittwoch, 18. März 2026, 08:30 – 10:00 Uhr, findet die vierte Ausgabe von «Know-how connect» statt.
Das Thema wird noch bekanntgegeben, wir dürfen aber schon heute versprechen: Es wird erneut ein spannender, praxisnaher Einblick in ein zentrales Thema der Arbeitsintegration.

Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben möchten, melden Sie sich gerne für unseren Newsletter an.

Know-how connect: Achtsamkeit & Abgrenzung für mehr innere Stabilität im Berufsalltag

Wie gelingt es Fachpersonen, empathisch und gleichzeitig gut bei sich zu bleiben? Diese Frage stand im Zentrum der zweiten Ausgabe von «Know-how connect», unserer Veranstaltungsreihe für Fachpersonen aus dem Bereich der Arbeitsintegration.

Beim gemeinsamen Frühstück am 25. Juni 2025 erhielten die Teilnehmenden wertvolle Impulse rund um das Thema „Abgrenzung und Achtsamkeit“ mit besonderem Fokus auf den herausfordernden Berufsalltag beratend Tätiger.

Ein Praxisimpuls, der an den Kern geht
Als Referent begrüssten wir Mathias  Steffen, diplomierter Stress- und Resilienz-Coach von ZweiStunden mit langjähriger Führungserfahrung als Schulleiter. In seinem Input zeigte er auf, wie es gelingt, bewusst mit Belastungen umzugehen und warum Achtsamkeit nicht nur eine Methode, sondern vor allem eine Haltung ist. Den Abgrenzung bedeutet nicht, sich abzuschotten sondern sich bewusst mit sich selbst zu verbinden, um anderen professionell begegnen zu können.

Die Teilnehmenden erhielten Anregungen, wie sie ihre eigenen Grenzen besser wahrnehmen, kommunizieren und wahren können ohne den Kontakt zum Gegenüber zu verlieren. Auch die Frage, wie man im Spannungsfeld von Nähe und Verantwortung handlungsfähig bleibt, wurde besprochen.

Ein Raum für Austausch & Reflexion
Wie schon bei der ersten Ausgabe war auch diesmal der Austausch unter den Teilnehmenden ein zentrales Element. In entspannter Atmosphäre wurden Erfahrungen geteilt, Fragen gestellt und Perspektiven gewechselt. Das Setting ermöglichte es, in kurzer Zeit in die Tiefe zu gehen mit dem Gefühl, nicht allein vor den Herausforderungen zu stehen.

Nächste Ausgabe im September
Die dritte Veranstaltung von «Know-how connect» findet am Dienstag, 10. September 2025 statt. Wir freuen uns sehr, dann Ruedi Zaugg, dipl. Psychologe und eidg. anerkannter Psychotherapeut, begrüssen zu dürfen.
Er wird zum Thema «Depression erkennen und damit in der Arbeitsintegration umgehen» referieren, ein hochaktuelles Thema, das viele Fachpersonen beschäftigt.

Weitere Informationen folgen in Kürze. Wenn Sie informiert bleiben möchten, melden Sie sich gerne für unseren Newsletter an.

Stabwechsel bei der Stiftung Stellennetz

Wir verabschieden Carlo Piffari und begrüssen Sandra Fickel als neue Geschäftsführerin

Nach 18 Jahren an der Spitze der Stiftung Stellennetz verabschieden wir unseren langjährigen Geschäftsführer Carlo Piffari in den wohlverdienten Ruhestand. Mit ihm geht eine Führungspersönlichkeit, die unsere Organisation über viele Jahre mit Herz, Haltung und Weitblick geprägt hat.

Danke, Carlo für 18 Jahre Engagement und Menschlichkeit

Seit 2007 war Carlo das stabile Fundament des Stellennetzes. Er überführte unsere Institution aus der Trägerschaft der Reformierten Landeskirche in eine eigenständige, gemeinnützige Stiftung. Mit seiner Handschrift entstanden neue Angebote wie STEP, casa+, das EsperLabor, Xplore für Jugendliche und unsere Deutschkurse. Gleichzeitig entwickelte er massgeblich unser Leitbild und trieb strategische Entwicklungen am heutigen Standort in der Binz voran.

Was Carlo dabei stets auszeichnete: Sein klarer Wertekompass, seine kooperative Haltung und sein feines Gespür für Menschen. Für ihn stand immer das Miteinander im Mittelpunkt – innerhalb des Teams, Teilnehmenden, Partnern und Auftraggebern.

Und es sind auch die kleinen Dinge, die in Erinnerung bleiben:
Seine kulinarische Leidenschaft, die Artischocken aus dem eigenen Garten, die sich im ganzen Haus verbreitet haben – und natürlich sein täglicher Arbeitsweg mit dem Velo, bei jedem Wetter.

Lieber Carlo, danke für deine Weitsicht, dein Vertrauen und deine offene Art. Wir wünschen dir von Herzen einen lebendigen, genussvollen Ruhestand – mit Zeit für Garten, Kulinarik und neue Wege.

 

Willkommen, Sandra – mit frischem Blick und langjähriger Erfahrung

Zum 1. Juni 2025 hat Sandra Fickel die Geschäftsführung der Stiftung Stellennetz übernommen. Mit ihr gewinnen wir eine engagierte, versierte Führungspersönlichkeit mit langjähriger Erfahrung im Bildungs- und Non-Profit-Bereich – und mit tiefem Verständnis für berufliche und soziale Integration.

Sandra Fickel steht für eine Führung, die strategischen Weitblick mit starker Teamorientierung verbindet. Sie bringt Expertise in der Organisationsentwicklung mit, hat viele Jahre Bildungs- und Sozialunternehmen geleitet und kennt die Perspektive unserer Auftraggeber ebenso wie die Bedarfe unserer Teilnehmenden. Besonders wichtig ist ihr die partnerschaftliche Zusammenarbeit – intern wie extern. Denn nachhaltige Integration gelingt nur gemeinsam.

Was bedeutet das konkret?

  • Für unsere Partner: Wir bleiben Ihr verlässlicher Partner – und gestalten gemeinsam tragfähige Lösungen. Die Weiterentwicklung bestehender Kooperationen sowie der Aufbau neuer Partnerschaften sind zentrale Anliegen.
  • Für unsere Teilnehmenden: Wir begleiten Sie weiterhin individuell, zugewandt und kompetent – und stärken durch zielgruppengerechte Angebote die Chance auf Teilhabe.
  • Für unser Team: Mit Sandra Fickel übernimmt eine Führungskraft, die zuhört, ermutigt und gemeinsam mit dem Team Zukunft gestalten will.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Sandra Fickel – und auf ein neues Kapitel im Stellennetz.

 

Mehr über die Person: Sandra Fickel

Sandra Fickel bringt langjährige Erfahrung als Geschäftsführerin und in der Geschäftsbereichsleitung im Bildungs- und Sozialbereich sowie in der Arbeitsintegration mit. Zuletzt war sie bei der VEBO Genossenschaft in Oensingen als Geschäftsbereichsleiterin Berufliche Integration und Mitglied der Geschäftsleitung verantwortlich für ein breit aufgestelltes Angebot an Ausbildungen in über 20 Berufsfeldern, Integrations-, Abklärungs- und Trainingsmassnahmen sowie Job Coaching und Supported Education für mehr als 200 Lernende und Versicherte. Als Leistungserbringerin im Auftrag verschiedener IV-Stellen und weiterer Zuweisender sammelte sie umfangreiche Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern und engagierte sich aktiv in der institutionsübergreifenden Vernetzung.  Zuvor war sie für den Kaufmännischen Verband in der Höheren Berufsbildung und für ein führendes Verlagsunternehmen im Aufbau flexibler Weiterbildungsformate im Fernunterricht tätig.

Sandra Fickel hat an der Universität Passau Sprachen-, Wirtschafts- und Kulturraumstudien mit dem Titel Diplom-Kulturwirtin (Univ.) abgeschlossen. Ihre Schwerpunkte lagen auf dem anglo-amerikanischen Kulturraum sowie auf Betriebs- und Volkswirtschaft.

Wir sind überzeugt, dass sie mit ihrer Expertise, Offenheit und ihrem strategischen Gespür neue Impulse setzen wird und gemeinsam mit dem gesamten Stellennetz die Zukunft erfolgreich gestaltet.

Soziales Engagement in Zürich: Ein bewegender Abend mit dem Verein Incontro

Ein freiwilliger Einsatz, der Herzen berührt – und Perspektiven verändert

Ein nasskalter Abend in Zürich. Während viele von uns den Feierabend in warmen vier Wänden geniessen, stehen andere Menschen in der Kälte, um das Nötigste zu bekommen: eine warme Mahlzeit, ein Lächeln, einen Moment der Menschlichkeit.

Für uns war dieser Abend Anfang Mai nicht nur ein Einsatz im Rahmen gesellschaftlicher Verantwortung, sondern auch eine persönliche Reise. Gemeinsam mit dem Verein Incontro halfen wir, Mahlzeiten an bedürftige Menschen zu verteilen – und erfuhren dabei, wie tief ein scheinbar kleiner Beitrag wirken kann.

Ein Abend mit Incontro – Hilfe für Menschen in Not

Der Verein Incontro engagiert sich seit vielen Jahren für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Jeden Abend – an 365 Tagen im Jahr – verteilt das Team warme Speisen, Getränke, Obst und Brot an 200–250 Menschen entlang der Zürcher Europaallee.

Das Besondere: Hier geht es nicht nur um Essen. Es geht um Würde. Um das Gefühl, gesehen und respektiert zu werden – ohne Bedingungen, ohne Vorbehalte.

An diesem Abend standen wir als Freiwillige an einzelnen Stationen: für Brot, Obst, Getränke und warme Mahlzeiten. Jede*r von uns hatte so die Möglichkeit für individuelle, direkte Begegnungen.

Berührende Momente – kleine Gesten mit grosser Wirkung

Die Witterung war unangenehm – kalt, nass, windig. Doch was uns mehr berührte als das Wetter, waren die Geschichten, die in kurzen Begegnungen sichtbar wurden.

Ein Moment, der mir besonders in Erinnerung blieb: Ein Mann fragte nach einem Hefezopf. Ich musste ihm sagen, dass keiner mehr da sei, und bot ihm eine Alternative an. Er lächelte traurig, zeigte auf seine wenigen vorhandenen Zähne – vier insgesamt – und sagte nur: „Das kann ich nicht mehr kauen.“
Dieser einfache Satz und der Anblick traf mich tief – eine Erinnerung daran, wie viele Bedürfnisse im Verborgenen liegen, über die wir im Alltag selten nachdenken.

Was wir gelernt haben – Stimmen aus dem Team

Die folgenden Rückmeldungen aus unserem Team sprechen für sich:

„Es war unglaublich zu sehen, wie dankbar die Menschen für eine warme Mahlzeit und ein paar freundliche Worte waren. Begegnungen, die mich zutiefst berührt haben. Die eigenen kleinen Probleme treten in den Hintergrund. Ich habe grössten Respekt vor dieser täglichen Arbeit.“

„Die Schlange war lang. Einige suchten das Gespräch, andere nahmen ihr Essen still entgegen. Kein Blick, kein Wort war selbstverständlich – und doch hatte jede Begegnung Bedeutung. Ich habe gelernt, wie wertvoll es ist, einfach präsent zu sein.“

„Ich war überrascht von der Vielfalt der Menschen, denen wir begegneten. Ihre Dankbarkeit hat mich tief bewegt. Besonders beeindruckt hat mich, dass jede:r ohne Bedingungen versorgt wurde – das wahrt Würde. Diese Erfahrung wird mich noch lange begleiten.“

Mehr als nur Helfen: Auch wir haben etwas bekommen

Diese Stunden waren nicht nur ein Geben – sie waren auch ein Empfangen. Von Offenheit, von Dankbarkeit, von neuer Perspektive. Und als Team sind wir durch diese Erfahrung näher zusammengerückt.

Eine Einladung an Unternehmen: Soziales Engagement wirkt

Unsere Erfahrung mit Incontro war mehr als ein Teamevent. Sie hat uns gezeigt, wie viel es bewirken kann, den Blick zu weiten und aktiv Teil einer solidarischen Gesellschaft zu sein. Es braucht keine aufwändige Planung – manchmal reichen ein paar Stunden Zeit, um etwas in Bewegung zu setzen.

Wir möchten andere Unternehmen ermutigen:

  • Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten als Team, Abteilung oder Einzelperson.
  • Unterstützen Sie Projekte wie Incontro – durch Freiwilligenarbeit, Spenden oder Sachleistungen.
  • Wählen Sie ein Engagement, das zu Ihrer Unternehmenskultur passt – ob im sozialen, ökologischen oder bildungsbezogenen Bereich.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? So können Sie aktiv werden:

Organisationen wie der Verein Incontro oder viele andere lokale Initiativen freuen sich über jede helfende Hand. Informieren Sie sich über:

  • Freiwilligenarbeit in Zürich
  • Corporate Volunteering
  • Soziale Projekte für Unternehmen

Ein Abend im Dienst der Gemeinschaft kann mehr geben, als Sie erwarten – und noch lange nachwirken.

Jahresbericht 2024: Integration gestalten – gemeinsam Zukunft schaffen.

Unser neuer Jahresbericht ist da – mit Einblicken in ein Jahr voller Begegnungen, Herausforderungen und gemeinsamer Erfolge.

Ob durch gezielte Sprachförderung, individuelles Coaching oder starke Partnerschaften mit Arbeitgebenden: 2024 haben wir 247 Menschen begleitet, beruflich Fuss zu fassen und neue Perspektiven zu entwickeln. Hinter jeder Zahl steht eine Geschichte – und der Beweis, dass Integration durch Arbeit funktioniert, wenn wir sie gemeinsam gestalten.

In diesem Jahr steht unser Bericht ganz im Zeichen von drei zentralen Themen:

  • EsperLabor – ein Angebot für Menschen mit Fluchterfahrung, das neue Perspektiven schafft und Schritt für Schritt an den Arbeitsmarkt heranführt.
  • Deutschkurse – weil Sprache der erste Schlüssel zur Integration ist – im Alltag, im Beruf und für echte Teilhabe.
  • Freiwilliges Engagement – Menschen, die ihre Zeit schenken, stärken andere und gestalten dabei auch ihre eigene Zukunft.

Wir geben Einblicke, wie Integration durch Arbeit, Sprache und Mitmenschlichkeit Realität wird – mitten in Zürich.

Wir danken allen, die uns auf diesem Weg unterstützen – mit Engagement, Offenheit und Partnerschaft. Viel Freude beim Lesen, Entdecken und beim Eintauchen in unsere Videos, die Menschen und Geschichten lebendig machen in unserem Jahresbericht 2024.

Mitraten & gewinnen: Welches Land holt sich den Sieg?

Europa blickt nach Basel! Der Eurovision Song Contest 2025 bringt Glanz, Glamour und grossartige Musik direkt in die Schweiz – und wir feiern mit!

Sind Sie bereit, mitzufiebern und Ihr ESC-Wissen unter Beweis zu stellen? Oder möchten Sie einfach Ihr Glück versuchen? Dann machen Sie mit bei unserem exklusiven ESC-Gewinnspiel!

Tippen Sie, welches der 38 teilnehmenden Länder den Eurovision Song Contest 2025 in Basel gewinnt! Als Dankeschön für Ihre Teilnahme verlosen wir unter allen Einsendungen 38 stylische Strandtaschen – perfekt für den Sommer! ☀️

Nutzen Sie Ihre Chance zu gewinnen!
Egal, ob Sie ein eingefleischter ESC-Experte sind oder einfach nur einen Glückstreffer landen – bei uns hat jeder die gleiche Chance! Wir ziehen die 38 Gewinner*innen zufällig aus allen gültigen Teilnahmen, unabhängig davon, ob der Tipp richtig war. Dein Tipp entscheidet nicht über den Gewinn, aber deine Teilnahme schon!

So machen Sie mit:
Wählen Sie im Dropdown Menü Ihren Tipp aus: Welches Land holt sich den Sieg in Basel?
Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse ein, damit wir Sie im Gewinnfall benachrichtigen können.
Absenden – und Daumen drücken! 👍

Teilnahmeschluss ist am 16. Mai 2025 um 23:00 Uhr. Nicht verpassen!